Stiliserte Zeitung mit Bild

Die Schleimündung

Das Bild ist allerdings etwas jünger

Schleimündung

Die Wassertiefe in der 2. Schleimündung ist zur Zeit der Gefangennahme/Rettung von Detlef von Rumohr nicht sehr groß gewesen.

Bereits 1610 bestand eine weitere Verbindung zwischen der Ostsee und der Schlei bzw. dem Olpenitzernoor von ca. 28 m Breite. Der hier erfolgende Wasseraustausch zwischen der Ostsee und der Schlei verminderte die Strömung durch die derzeitige Hauptdurchfahrt und trug damit zu ihrer weiteren Versandung bei.

1655 und 1657 wurden div. Eingaben nach Gottorf gesandt mit der dringend Bitte die Versandungen zu beheben und diese Eingaben kamen nicht nur von Kappeln sondern auch von der Stadt Schleswig da auch dort der Seeverkehr mit Schiffen fast zum Erliegen kam.

Bis 1790 wurden zwar kleine Ausbaggerungen durchgeführt die aber schon nach 1 bis 2 Jahren durch neue Eintreibungen wieder den alten geringen Wasserstand hervorriefen. Eine Passage um 1666/67 mit Fregatten bzw. Galeonen mit Tiefgängen von 2,5 bis 4 Metern war daher nicht möglich.

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